Der WSV Lampertheim feiert in München gleich zehn Siege

 

Drei Tage lang kämpfte das Kanu-Team des Wassersportvereins Lampertheim um Titel und Medaillen auf der Olympiastrecke in München. Es ging dort um die Süddeutschen Meistertitel und um Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Mit zehn Siegen, 14 Silbermedaillen und fünf dritten Plätzen erreichte der Wassersportverein Lampertheim ein herausragendes Ergebnis. Medaillen gab es für die Spargelstädter von den Jüngsten bis in die höchste Klasse, der Leistungsklasse.

Dimitri Isaak hat gezeigt, dass er auch mit etwas weiniger Training noch zur süddeutschen Spitze im Kanurennsport gehört. Er belegte hinter drei Nationalmannschaftsfahrern den vierten Platz im Einer über 1000 m. Silbermedaillen gewann er im Team der Renngemeinschaft Hessen im Vierer über 200 und 1000 m. Dimitri Issak hat auch ein Traineramt beim WSV übernommen und kümmert sich um ein Nachwuchsteam.

Vom Pech verfolgt in 2016 ist der Juniorenfahrer Paul Machnik: Erst erreicht er wegen nur einem Platz nach fünf Rennen nicht die Junioren-Nationalmannschaft, jetzt wurde er kurz vor der Meisterschaft krank und konnte die letzten zwei Wochen nicht trainieren. Aber Paul Machnik ist ein Kämpfer. In seinen Einerrennen wurde er sowohl über 200 als auch 500 m nur um Zentimeter geschlagen und errang die Silbermedaille. Im Zweier über 1000 m fuhr er mit Nico Paufler ein überragendes Rennen, was mit der Goldmedaille belohnt wurde. Diese Rennen waren am ersten Wettkampftag. Das Pech ging weiter, denn am zweiten Wettkampftag wurde auch noch Nico Paufler krank. Damit waren auch die Medaillenträume von Paul Machnik in weiteren Zweierrennen ausgeträumt.

Ganz groß trumpften die Schüler A des WSV in München auf: Fürs Finale über die 500 m Strecke qualifizierten sich gleich drei Sportler. Mit Yannick Bauer und Simon Specht fuhren dann im Rennen zwei WSVler um den Sieg mit. Vom Start weg entwickelte sich ein Dreikampf, an dem noch Ferdinand Dittmer aus Karlsruhe beteiligt war. Zur großen Überraschung setzten sich die zwei Lampertheimer durch. Yannick Bauer gewann Gold, Simon Specht Silber.

Der Jüngste in diesem Finale war Janek Soballa. Er wurde Sechster, zeigte aber seine Qualitäten auch im Kanumehrkampf, der aus fünf Disziplinen besteht. Dort holte er sich den Sieg. Auch in den Mannschaftsbooten lief es top in der Schüler-A-Klasse. Es gab Silber für den Zweier Simon Specht/Janek Soballa und Silber für den Vierer mit Janek Soballa, Simon Specht, Heiko Graef und Yannick Bauer über die 500-m-Strecke. Einen krönenden Abschluss gab es für den Vierer über die 2000 m mit einem klaren Sieg.

Die weibliche Schülerin Sarah Bauer fährt im Kajak-Team Hessen ihre Mannschaftsboote und kam in allen Bootsklassen ins Finale. Ohne Medaille blieb sie im Einer, aber dann ging es los: Im neu formierten Zweier mit Rieke Rienäcker überraschte das Team mit einem tollen Endspurt und fuhr vom fünften Platz auf den Silberrang vor. Eine zweite Silbermedaille errang Sarah Bauer mit der KT-Hessenmannschaft im Vierer über 500 m. Einen großen Kampf gab es zum Abschluss im Vierer über die 2000 m. Hier musste Sarah Bauer als Schlagfrau die taktischen Anweisungen der Trainer umsetzen. Bis 250 m vor dem Ziel gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Team aus Baden Württemberg. Doch dann legte die Mannschaft um Sarah Bauer nochmal los und es gab auch hier die Goldmedaille.

Überraschend stark präsentierten sich die Sportler der Jugend: Auch sie erreichten alle Finals und fuhren auch dort tolle Rennen. Herausragend war der sechste Platz von Lea Custodis im Einer über 200 m und der sechste Platz über 500 m im Zweier von Lea Custodis und Julia Reichert. Die beiden sind auch in allen Disziplinen für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert.

Auch Bastian Lulay fuhr gute Rennen und erreichte im Finale über 1000 m den siebten Rang. Er fuhr dazu über die 5000 m mit einem vierten Rang nur knapp an einer Medaille vorbei.

Tolle Ergebnisse gab es auch bei den jüngsten im Team: Sophie Henkelmann konnte Gold über 1000 m und Bronze im Kanumehrkampf mit nach Hause nehmen. Auch bei den Zehnjährigen gab es Medaillen: Anna Hofmann holte im Einer über 1000 m Gold, Marlene Görling wurde Zweite. Eine weitere Medaille gab es mit Bronze für Marlene im Kanumehrkampf.

Franka Thierfelder in 2016 weiter ungeschlagen

Franka Thierfelder hat 2016 noch kein Rennen im Einer verloren und war auch in München nicht zu schlagen. Sie fuhr mit drei Mal Gold nach Hause. Auch im Zweier ist das Lampertheimer Team Franka Thierfelder/Klara von Allwörden ungeschlagen und holte sich im Zweier auch in München Gold. Im Vierer waren die WSV-Mädels das jüngste Team. Sie errangen den dritten Platz. Immer zu den Medaillengewinnern gehören auch die Lampertheimer Jungs. Phillip Reiber errang im Finale über 500 m Bronze. Ebenfalls Bronze gab es im Zweier für Phillip Reiber und Anton Klose. Mit nochmals Bronze im Vierer zusammen mit Noah Baumann und David von Allwörden waren die Jungs nicht ganz zufrieden. Letzte Chance war der Zweier über 2000 m: Phillip Reiber und Anton Klose gingen das Rennen verhalten an und siegten dank der größeren Reserven.

Zehn WSV-Sportler haben sich damit für die Deutsche Meisterschaft in Brandenburg qualifiziert.

Der Wassersportverein ehrte seine erfolgreiche Teilnehmer am 11. Juli mit einem Empfang.

 

Am 17. April fand die Saisoneröffnung beim WSV Lampertheim statt.

Bei idealem Wetter für Wassersportler, also Regen, begrüßte die 1. Vorsitzende Erika Gabler die Vertreter von Stadt, Sportkreis und Verbänden. Ebenso waren zahlreiche Sponsoren und Vereinsmitglieder zum Gelände am Altrhein gekommen.

Dieter Brechenser für den Rennsport und Stefanie Geiger für Kanupolo gaben einen Ausblich auf die zu erwartende Saison mit zehlreichen Höhepunkten: Olympische Spiele in Rio, Kanupolo-WM in Italien, Deutsche Meisterschaften in beiden Disziplinen, aber auch die Lampertheimer Regatta und die beim WSV stattfindende Süddeutsche Meisterschaft im Kanupolo.

Getauft wurden ein neuer Vierer-Kajak mit dem Namen White Pearl, der maßgablich durch eine Spende der Apothekerin Sibylle Fath ermöglicht wurde, sowie ein privat gekauftes Kanupolo-Boot, welches durch Mahto Weyand auf den Namen Fighter getauft wurde.

Rainer Vetter bedankte sich für einen kompletten Satz Schwimmwesten, der durch den Round Table Mannheim gespendet und an die Kanupolo-Abteilung für die weitere Nachwuchsarbeit übergeben wurde.

Der Kulturausschuss bot nach dem Sektempfang noch Kartoffelsuppe, Dampfnudeln sowie Kaffee und Kuchen an.

 
Taufe des neuen Vierers  
Das neue Kanupolo-Boot

Beim Arbeitseinsatz am 9. April konnte die komplette Hallendecke entfernt werden. Die zahlreichen Helfer bauten die Beleuchtung, die Dämmung, Folie und Holzverkleidung aus. Die verschiedenen Materialien wurden getrennt und fachgerecht entsorgt. Um die Mittagszeit gab es zur Stärkung einen kleinen Imbiß.

Bereits am Freitag war der Hallenboden zum Schutz vor Beschädigungen abgedeckt und 2 Rollgerüste aufgebaut worden.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und hofft auf eine rege Beteiligung beim nächsten Arbeitseinsatz am 16. April ab 09.00 Uhr.

   
     
 

 

 

 

 

Beim Arbeitseinsatz am 16. April waren zeitweise 30 Helfer zugange. Das erforderte neben der geleisteteten Arbeit auch organisatorisch einiges von den Verantwortlichen um die 1. Vorsitzende Erika Gabler und den Bauleiter Heiko Weyand.

Letztendlich konnte sich das Ergebnis aber sehen lassen: Auch die restlichen alten Einbauten und Installationen wurden entfernt und entsorgt, außerdem wurde bereits mit dem Einbau der neuen Dämmung und Abdeckung begonnen.

Ebenso wurden das Vereinsgelände und die Boxen vor der Saisoneröffnung auf Vordermann gebracht.

Die Versorgung der Helfer mit Getränken, Kaffee, Kuchen und einem Imbiß klappte ebenfalls reibungslos. 

Blick in den Saal

 

 

Am Samstag, den 20. Februar, fanden sich trotz des schlechten Wetters zahlreiche Helfer auf dem Vereinsgelände ein. Auf dem Programm standen Aufräumarbeiten und Vorbereitungen für den Ausbau der alten und Einbau der neuen Decke unseres Saales.

Bei der Entrümpelung fielen einige Busladungen Abfall an. Im Anschluss an die Arbeiten gab es einen kleinen Imbiss.

Der WSV bedankt sich bei den Helfern und hofft auf eine ähnlich hohe Beteiligung bei der anstehenden Deckensanierung.

   
voller Einsatz im Saal.....    
                      
     
...... und im Freien
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